HEIMAT- UND
GESCHICHTSVEREIN
ERLANGEN e.V.
Heimat- und
Geschichtsverein
Erlangen e.V.
Erlanger Bausteine zur fränkischen Heimatforschung

Sonderband 1

Emma Foertsch
Sonderheft 1 - Register zu den Jahrgängen 1 (1954) bis 22 (1975)

Ein ausführliches Orts-, Personen- und Sachregister für die Erlanger Bausteine zur fränkischen Heimatforschung (EB) wird erst die hier veröffentlichten Darstellungen und Quellen als wertvolles Hilfsmittel für stadt- und landesgeschichtliche Forschungen restlos erschließen.

...

Frau Rektorin i.R. Emma Foertsch hat sich der mühevollen Arbeit der Verzettelung der 22 Jahrgänge bis 1975 mit 2152 Seiten auf Bitte unseres ehemaligen Schriftleiters (1975-79) Johannes E. Bischoff mit gleichem Fleiß und Sachkenntnis gewidmet wie in ihrem ebenso verdienstvollen Register für das Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken. ...

...

Aus dem Vorwort (Helmut Horneber)

Sonderband 2

Andreas Jakob
Die Neustadt Erlangen
Planung und Entstehung

Erlangen ist heute eine Großstadt - der Zahl der Einwohner nach. Dem Stadtbild selbst aber fehlt ein großstädtischer Zug völlig. Vor allem der historische Stadtkern, an den sich die neuen Viertel weiträumig anschließen, wirkt eher provinziell. Die hochragenden alten Bürgerhäuser, wie sie in anderen, heute wesentlich kleineren Städten wie etwa Bamberg oder Coburg vorkommen, fehlen hier.

Nicht nur deswegen, sondern auch durch die schurgeraden, relativ schmalen und oft im rechten Winkel abknickenden Straßen unterscheidet sich die historische Erlanger Neustadt von allen anderen Städten der Umgebung. Diese Besonderheit resultiert aus der eigenen, unverwechselbaren Geschichte der Stadt.

Durch die Darstellung der Baugeschichte und der Probleme, die es in den ersten Jahrzehnten zu überwinden galt, soll zum einen das Verständnis für das Gewordene geweckt werden, für die Stadt, wie sie sich nach über dreihunderjähriger Geschichte, nach zahlreichen Erweiterungen und Veränderungen darbietet und damit gleichzeitig für die Leistungen früherer Generationen.

Der Autor Andreas Jakob erhofft sich mit diesem Band einen Anstoß bei den für die heutige Stadtplanung Verantwortlichen, wie auch bei den Freunden der Stadt, das heute noch Bestehende, in seiner Existenz aber zunehmend Gefährdete bewahren zu helfen, allen wirtschaftlichen und sonstigen Interessen zum Trotz.

Dieser Sonderband ist zugleich Band 33 der regulären Reihe

Sonderband 3

Willi Schön
Erlangen wird Großstadt
Siemens-Aufbau in Erlangen 1945 bis 1968

Der Verein hatte schon vor langer Zeit Willi Schön gebeten, seine Erinnerungen als Zeitzeuge und als einer, in dessen Hand damals alle Fäden zusammenliefen, niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Es bedurfte großer Überredungskunst, ihn zu überzeugen, daß er der zukünftigen Geschichtsschreibung damit ein großen Dienst leisten würde.

Die Wahl Erlangens als Sitz der Hauptverwaltung der Siemens-Schuckert-Werke AG führte, wie 1686 die Gründung der Neustadt, zu einem Entwicklungssprung für die Stadt. Aus dem Gewerbe- und Universitätsstädtchen der Vorkriegszeit wurde im Laufe weniger Jahrzehnte eine bedeutende Universitäts- und Industriestadt.

Die Ansiedlung der Siemensangehörigen in den Tagen nach Kriegsende in der zwar unzerstörten, aber von Flüchtlingen und Verwundeten überschwemmten Stadt, in der noch dazu viele Häuser von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmt waren, war mit heute unvorstellbaren Schwierigkeiten verbunden.

Verantwortlich für die Unterbringung der Mitarbeiter und ihrer Familien, für die Bereitstellung von Büroräumen für die Zentral- und Technischen Stammabteilungen und für die erforderlichen Betriebsräume zeichnete das Betriebsbüro. Leiter dieses Büros war in diesen Jahren Willi Schön.

Sonderband 4

Walther Rießbeck
Das privative Gemeindevermögen der Altstadt Erlangen
 

Dieser Band befasst sich mit einem Kapitel der Erlanger Stadtgeschichte, das von der lokalen Geschichtsschreibung der Universitätsstadt bisher nur am Rande behandelt wurde. Sein Gegenstand ist die Erlanger Altstadt, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der Neustadt Christian-Erlang zur Gesamtgemeinde Erlangen verschmolzen wurde.

Das Hauptergebnis dieser schwierigen Integration der Doppelstadt Erlangen in das neue kommunalrechtliche System des Königreiches Bayern war die Gründung des privativen Gemeindevermögen der Altstadt Erlangen. Das wissenschaftliche Interesse an der Altstädter Kommune beruht auf der Tatsache, dass sie als eine von Grund auf systemwidrige Erscheinung des noch in der Entstehung begriffenen öffentlichen Gemeinderechts in Bayern - man bezeichnete sie daher gelegentlich als Monstrosität - ständig neue systemwidrige, allein der konkreten Situation angepasste Entscheidungen produzierte.

Sonderband 5

Hans-Diether Dörfler
Schildergeschichten - Das Lexikon aller Erlanger Straßennamen

Wer oder was verbirgt sich hinter den Namen der Erlanger Straßen, Plätze, Wege und Gassen?

Dieses Nachschlagewerk erzählt die Geschichte aller bestehenden und erloschenen Straßennamen im Stadtgebiet - und bietet damit einen Querschnitt durch die Stadtgeschichte. Der Historiker Hans-Diether Dörfler hat die Bedeutung aller Erlanger Straßennamen dokumentiert: Fundierte Erläuterungen verraten ihre Herkunft und die Hintergründe der Namensgebung. Dabei ist er auf zahlreiche ebenso überraschende wie amüsante Geschichten gestoßen.

Sonderband 6

Bernd Nürmberger (Bearb.)
Das Lagerbuch der Neustadt Erlangen von 1745 - Eine bebilderte Hausgeschichte

Der Heimat- und Geschichtsverein widmet diesen Band der Erlanger Bausteine Bernd Nürmberger zu seinem 75. Geburtstag

Aus der Einführung

Rudel schreibt in seiner Chronik: Per Rescriptum vom 30. April 1743 wurde befohlen, daß durch den Ingenieur Weiß alle Häußer in Christian Erlang sollten frisch ausgemeßen und ein förmliches Lager Buch gemachet werden. Vom 22. Juni bis zum 14. Sept 1744 wurde die Ausmeßung vollbracht. ... Den 22. Oct 1745 wurde die geschehene Ausmeßung über die künftig in Grundzins zu liegenden Häußer eingesendet.

Dieser sechste Sonderband trägt die Bezeichnung 2015 Sonderband 5

zurück zu den Erlanger Bausteinen
zurück zur Startseite

Kontakt Impressum

E-Mail info@hgv-erlangen.de
Telefon +49 9131 29463